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Die Symbole des Osterfestes

Ostereier und Weidenkätzchen
Schaf
Hase

 

Im Frühling dekorieren fast alle Leute ihre Häuser mit Ostersymbolen. Mit Eiern, Weidenkätzchen, Lamm und natürlich mit Hase. Aber woher kommen diese Symbole? Und was ist ihre bedeutung?

 

Das Ei

Das Ei ist ein altes Symbol für Fruchtbarkeit, welches bei fast allen Völkern zu finden ist. Das Symbol der Geburt, der Schöpfung und der Reformation. Im Christentum ist es das Symbol der Auferstehung geworden. Christus hat bei der Auferstehung das Felsengrab so aufgebrochen, wie ein ausgewachsener Vogel die ihn haltende Eierschale - besagt der Vergleich. Die rote Farbe des Eies – die bis in unsere heutigen Tage die beliebteste Farbe ist – symbolisiert das aus Christus ausgeströmte Blut.

Nach der Winterzeit war das erste Eierlegen gerade in der Zeit von Ostern. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass die Menschen ihre Freude über die Ankunft des Frühlings mit dem Bemalen der Eier ausdrückten.

 

 

 

Die Weidenkätzchen

Neben den Eiern sind Weidenkätzchen das allerhäufigste Ostersymbol.

Beim Einzug von Jesus in Jerusalem bedeckten die Menschen mit ihrer Kleidung und mit Palmenzweigen vor dem Erlöser die Strasse, welche in unseren Breitengraden heute durch Weidenzweige ersetzt werden.

Jedoch symbolisiert die Weidenpflanze auch etwas anderes. So, wie die Fastenzeit zu ende geht, so geht auch der Winter zu ende. Das Osterfest ist gleichzeitig auch das Fest der Neugeburt der Natur.

Sie wurde auch deshalb zu einem wichtigen Symbol, weil die Alten den flaumigen Blüten besondere Heilkräfte zuschrieben. Wenn sie in den Familienherd geworfen wurden, dann schützen sie das Haus vor Problemen, geschluckt als Medizin vertrieb sie Halsschmerzen.

 

Das Lamm

In der Reihe der Ostersymbole ist das Älteste Symbol das Lamm. Für seinen Ursprung gibt es verschiedene Erklärungen. Die Juden des Alten Testaments opferten auf Befehl des Herrn ein einjähriges fehlerfreies Lamm und bestrichen mit dessen Blut die Rahmen ihrer Haustür, damit der Zorn des Herrn sie nicht erreicht.

Auch für das Christentum ist das Osterlamm ein wichtiges Symbol, denn Jesus Christus starb als „Opferlamm” gekreuzigt für das Heil der Menschheit. Deshalb wird es bis zum heutigen Tag das „Lamm Gottes” genannt, da das Osterlamm auch Jesus symbolisiert.

Doch das Lamm als Symbol ist auch damit in Zusammenhang zu bringen, dass die Lämmer im Frühjahr auf die Welt kommen.

 

 

Der Hase

Der Osterhase als Symbol kommt ursprünglich aus Deutschland. Die meisten Kinder kennen es so, dass der Hase die Ostergeschenke bringt, welche er – wo es möglich ist – im Freien, in kleine, unter die Büsche gefertigte Vogelnester ähnlichen Nester, Körbchen, legt. Der Ursprung hierfür ist sehr interessant: im österlichen Mond dachte man das Bild eines Hasen zu entdecken. Zusätzlich ist der Hase selbst wegen seiner ausserordentlichen Vermehrung das Symbol der Fruchtbarkeit geworden. Entsprechend den Forschern erscheint - nach einer Legende der deutschen Traditionen - in der uralten Verbindung des Hasen und des Eies die Göttin der Unterwelt: wonach der Hase ursprünglich ein Vogel war, den die Göttin im Zorn in ein vierbeiniges Tier verwandelte.

 
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