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Feiertage & Welttage / Bereite dich auf Pfingsten vor!

 

Ostern

 

Pfingsten findet zwischen dem 10. Mai und dem 13. Juni statt. Der Name des Feiertags stammt vom griechischen Wort „pentekostes”, was „fünfzig” bedeutet, weil dieser Feiertag am 50. Tag nach Ostern beginnt.

Die Pfingstfeier erinnert die christliche Kirche daran, dass nach der Himmelfahrt Jesu der Heilige Geist auf die Apostel herabkam. Die 50 Tage kommen von der jüdischen Religion. Sie feierten das Fest der Ernte, die ersten Früchte und später die Verkündigung der Zehn Gebote am fünfzigsten Tag nach Pessach.

 

 

 

In Europa wurden Pfingsttradizionen des Christentums mit den alten, heidnischen Bräuchen vermischt. Die christlichen Elemente wurden auf den bestehenden heidnischen Traditionen aufgebaut und zu einer Feier verschmolzen.

Nach der Himmelfahrt Christi feierten Maria, die Apostel und einige Schüler Pfingsten gemeinsam. Plötzlich kam er großer Wind, der das ganze Haus erfüllte. Dann erschienen Feuerzungen, die das Kommen des Heiligen Geistes bedeuteten. Die Flammen zerstreuten sich und landeten auf jedem von ihnen. So wurden sie mit dem Heiligen Geist erfüllt. Dann begannen sie in verschiedenen Sprachen zu sprechen, wie es der Geist ihnen befahl.

Die Leute in Jerusalem waren überrascht, weil alle in ihren eigenen Sprachen verstehen konnten, was die Apostel sagten. Der heilige Petrus stand auf und begann zu predigen. Viele Menschen verstanden seine Rede und sie bildeten die ersten christlichen Gemeinden. Pfingsten ist somit auch der Geburtstag der Kirche.

 

 

Im Mittelalter wurde die Stimme des Windes, die die Apostel vor dem Kommen des Heiligen Geistes hörten, mit Hörnern und Trompeten imitiert. Die Flammenzungen tauchten in den Kirchen auch auf: in vielen Orten wurden brennende „Werchflocken” (brennendes Werg) vom Dachboden der Kirche bis Knapp über die Köpfe der Gläibigen herabgelassen.

Das traditionelle Essen ist während des Pfingstens das gebratene Huhn und die junge Gans, oft mit Gurkensalat. Es ist auch üblich, Gerichte von Pfingstlämmern zu machen. An manchen Orten aß man süße Pasteten, gefüllt mit frischem Obst, z.B. Erdbeeren und Kirschen.

Verschiedene Volksbräuche sind auch mit Pfingsten verbunden:

Die Pfingstrose ist zum Beispiel ein wichtiges Symbol des Festes. Die Blüten wurden in das Waschbecken gestreut, um gesund zu sein.

Die Jungen legten eine Pfingstrose ins Fenster des Mädchens, dem sie den Hof machen wollten.

An vielen Orten wurden in Kirchen weiße Tauben als Symbol des Heiligen Geistes befreit.

Die Häuser und Ställe wurden mit grünen Zweigen von Birkenbäumen, Obstbäumen, Holunderbäumen geschmückt, um die bösen Geister von ihnen fernzuhalten.

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